Lohnhärterei

Lohnhärterei

Lohnhärten

Lohnhärten mit Induktion – flexibel, effizient, präzise

STEREMAT und HTB Härtetechnik bieten induktives Lohnhärten für Einzelteile bis Großserien – mit dokumentierter Prozessführung, kurzen Taktzeiten und stabilen Härteverläufen. Optional integrieren wir Anlassen, Rissprüfung und – bei Bedarf – induktives Löten im Lohnauftrag.

Einsatz & Eignung

Flexibel reagieren – ohne eigene Investition

Lohnhärten ist ideal, wenn Kapazitäten schwanken, neue Serien anlaufen oder kurzfristig Ersatz benötigt wird. Sie nutzen geprüfte Prozesse, ohne Anlagentechnik und Personal dauerhaft zu binden.

Typische Einsatzfälle (Auswahl)

  • Serienanlauf: kleine bis mittlere Losgrößen sicher starten
  • Spitzenabdeckung: temporäre Engpässe effizient ausgleichen
  • Absicherung: Ausweichlösung bei Anlagenstillstand
  • Sonderfertigung & Prototypen: Muster, Vorserien, Versuche
  • Strategische Kooperation: Lohnhärten als dauerhafte Option
Leistungsumfang

Induktives Härten mit Anlassen, Prüfen und Dokumentation

Wir härten rotationssymmetrische und komplexe Bauteile nach Zeichnung und Spezifikation. Der Prozess schließt – je nach Anforderung – Anlassen, Rissprüfung und Prüfprotokolle ein.

Induktives Härten

z. B. Wellen, Zahnräder, Buchsen, Werkzeuge

Anlassen

induktiv oder im Ofen

Induktives Löten

im Lohnauftrag, wo sinnvoll im Prozessfluss

Qualitäts­sicherung

Härteprüfung (z. B. Vickers/Rockwell), dokumentierte Parameter, Traceability

Fertigungs­spektrum

Losgröße 1 bis 1.000.000 Stück pro Anlage

Prozess & Qualität

Abgestimmte Induktoren, breites Frequenzspektrum, klare Nachweise

Mittel-, Hoch- und Mehrfrequenzgeneratoren ermöglichen gezielte Randhärtung durch definierten Skineffekt. Induktoren werden auf Geometrie und Zielhärte abgestimmt; Prozessdaten erfassen und dokumentieren wir für eine nachvollziehbare Qualität.

Was Qualität sichert

  • Prozesssicherheit: definierte Kopplung, geregelte Leistung, überwachte Taktzeiten
  • Dokumentation: Soll-/Ist-Parameter, Messdaten, Härteverlauf
  • Rissprüfung (optional): Farbeindring- oder Magnetpulverprüfung
  • Werkstoffgerecht: primär Stähle mit ausreichendem C-Gehalt (≈ ≥ 0,3 %) und geeignete Vergütungsstähle
Standorte

Kurze Wege, hohe Verfügbarkeit

Die Bearbeitung erfolgt bei der HTB Härtetechnik GmbH an drei leistungsstarken Standorten. Je nach Aufgabe kombinieren wir Anlagen, Spannkonzepte und Prüfumfang.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Berlin

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Thale

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Schwerte

Vorteile

Nutzen, der sich rechnet

Sie erhalten belastbare Härteergebnisse bei planbaren Kosten – ohne eigene Anlagenbindung.

Vorteile auf einen Blick

  • Maximale Flexibilität durch modulare Anlagenkonzepte
  • Kurze Reaktionszeiten – von Anfrage bis Fertigung
  • Breites Frequenzspektrum für definierte Randhärten
  • Dokumentierte Prozesse für Reproduzierbarkeit und Audit­sicherheit
  • Prüf­labor und Fachpersonal für konstante Qualität
  • Energieeffiziente Erwärmung durch gezielte Induktion
Weiterbildung & Übergang zur Eigenfertigung

Schulungen & Prozessentwicklung als Brücke zur eigenen Härtekompetenz

Wenn Lohnhärten zum Serienstandard wird oder Sie Kapazitäten ins Unternehmen verlagern möchten, unterstützen wir mit Schulungen, Prozessentwicklung und passenden induktiven Härteanlagen – für einen nahtlosen Übergang von der Lohnbearbeitung zur Eigenfertigung.
Anfrage

Teile, Spezifikation, Zielhärte. Wir legen los.

Senden Sie Zeichnung, Werkstoff, Zielhärte oder Randhärtetiefe und Losgröße. Optimal sind zusätzlich Taktzeit und Prüfvorgaben. Wenn Ihnen Angaben fehlen, melden Sie sich trotzdem. Wir klären die Details im Gespräch.

FAQs

Hier beantworten wir kurz und präzise die wichtigsten Fragen zum Thema Lohnhärten.

Induktives Härten ermöglicht eine exakt gesteuerte Wärmeeinbringung, die gezielte Randhärtung und minimale Verzüge begünstigt. Die rasche Erwärmung und Abkühlung verhindert Kornwachstum und erzeugt feinkörnige, hochfeste Oberflächen. Dadurch eignet sich das Verfahren besonders für Zahnräder, Wellen und Lager mit hohen Anforderungen an Verschleißfestigkeit.

Induktives Härten ist energieeffizient, da die Wärme direkt im Werkstück erzeugt wird. Dadurch entstehen geringere Energieverluste als bei Ofenprozessen und der CO2-Ausstoß sinkt. Die Methode belastet die Umgebung weniger thermisch, verursacht keine Abgase aus Brennstoffen und ermöglicht durch präzise Prozesssteuerung eine Reduktion von Ausschuss.

Die Reproduzierbarkeit beruht auf standardisierten Prozessen und der lückenlosen Dokumentation aller relevanten Parameter. Dazu zählen präzise Einstellungen von Leistung, Frequenz und Taktzeiten sowie der Einsatz kalibrierter Messgeräte. Regelmäßige Härteprüfungen je Los oder per Stichprobe und die vollständige Rückverfolgbarkeit der Fertigungsdaten gewährleisten gleichbleibende Ergebnisse.

Zentrale Herausforderungen sind die präzise Abstimmung technischer Spezifikationen zwischen Auftraggeber und Lohnhärter sowie die Planung von Transportwegen und Lieferzeiten. Auch die Sicherung der Datenhoheit und die Einhaltung definierter Qualitätsstandards erfordern klare Vereinbarungen. Die Wahl eines erfahrenen Partners reduziert diese Risiken.

Fortschritte in Sensorik und Künstlicher Intelligenz verbessern die Prozesssteuerung. Erweiterte Simulationen beschleunigen die Entwicklung effizienter, anwendungsoptimierter Induktoren. Automatisierte Handhabungssysteme und die Einbindung in digitale Fertigungsketten steigern Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Lohnhärten spart Investitionen in eigene Härteanlagen und deren Wartung. Es reduziert Fixkosten für Personal, Energie und Betrieb, schafft planbare Stückkosten und setzt Kapital für das Kerngeschäft frei. Die Skalierbarkeit des Prozesses ermöglicht eine effiziente Bewältigung von Produktionsspitzen.

Induktives Lohnhärten ist besonders wirksam bei niedrig- und mittellegierten Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt ab 0,3 Prozent. Geeignete Werkstoffe sind Vergütungsstähle wie C45, 42CrMo4 und 34CrNiMo6. Auch bestimmte Gusseisensorten lassen sich erfolgreich induktiv härten. Die Werkstoffwahl bestimmt maßgeblich Härte und Härtetiefe.

Sie haben noch weitere Fragen?

Fehlt Ihnen eine Information? Schreiben Sie uns – wir beantworten sie gerne und erweitern unseren FAQ-Bereich fortlaufend.