Pulverwerkstoffe

Pulverwerkstoffe

Induktive Forschung

Neue pulverförmige Werkstoffe

Entwicklung einer innovativen Herstellungstechnologie für die Produktion neuer pulverförmiger Werkstoffe. -NPW-

Kurzbeschreibung

Angestrebt wird die Schaffung der Voraussetzungen für die Fertigung neuer sowie umhüllter und sphärischer Pulver. Die zu entwickelnden Pulver kommen beim Plasma-, HVOF- sowie beim Flammspritzen und beim Plasma-Pulver-Auftragsschweißen (PTA) sowie beim Laser-Pulver-Auftragsschweißen (LPA) zur Anwendung. Es handelt sich um übliche Verfahren der Beschichtungsherstellung. Entwickelt werden völlig neue, am Markt nicht existierende Pulver.

Die neuartigen Beschichtungs-Pulver werden mithilfe eines induktiv gekoppelten Plasmas (ICP) hergestellt. Ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld erzeugt ein Plasma in einem Gasstrom (z. B. Argon), wobei das Plasma zum Schmelzen eines Drahtes genutzt wird, um die Pulver herzustellen.

Projektinformationen

Projektträger
Das Kooperationsprojekt ZF4020603AG8 wird im Rahmen des Programmes „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ gefördert.

Projektpartner
Fa. Steremat Induktion GmbH
Otto-Lilienthal-Straße 4
15566 Schöneiche bei Berlin

Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg
Fachgebiet Fertigungstechnik
Universitätsplatz 1
01968 Senftenberg

Projektlaufzeit
01.2019 – 12.2020

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Hier finden Sie eine kuratierte Auswahl an Unterlagen zu pulverförmigen Werkstoffen. Die Sammlung wird fortlaufend erweitert; verfügbare Dokumente stellen wir als PDF bereit.

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FAQs

Hier beantworten wir kurz und präzise die wichtigsten Fragen zu pulverförmigen Werkstoffen.

Induktive Verfahren sind besonders geeignet für elektrisch leitfähige Materialien wie Metalle und Legierungen. Mithilfe induktiv erhitzbarer Suszeptoren können jedoch auch nichtleitfähige Werkstoffe wie Glas, Keramik oder bestimmte Kunststoffe gezielt erwärmt werden, was das Anwendungsspektrum deutlich erweitert.

Die Wirtschaftlichkeit induktiver Heizprozesse wird anhand von Kennzahlen wie spezifischem Energieverbrauch pro Werkstück, verkürzten Prozess- und Taktzeiten sowie reduzierten Ausschussraten bewertet. Zusätzlich verbessern geringere Wartungskosten und eine längere Anlagenlebensdauer die Gesamtbilanz.

Wesentliche Sicherheitsanforderungen betreffen elektromagnetische Felder und elektrische Komponenten. Eine wirksame Abschirmung der Induktoren und die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte schützen vor unzulässiger Exposition. Ebenso sind eine fachgerechte Installation und regelmäßige Wartung der Hochfrequenzstromversorgung erforderlich.

Induktive Forschung ermöglicht eine präzise, lokal begrenzte Wärmeeinbringung und ist damit zentral für das Fügen und Bearbeiten miniaturisierter Bauteile, etwa in der Mikroelektronik. Sie erlaubt hochgenaues Induktionskleben von Microchips, ohne benachbarte temperaturempfindliche Komponenten zu beeinträchtigen.

Induktive Erwärmung ist energieeffizient, da die Wärme direkt im Werkstück entsteht und Energieverluste gering bleiben. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoß im Vergleich zu gas- oder ölbetriebenen Öfen. Die fehlende offene Flamme erhöht zudem die Arbeitssicherheit und verringert Emissionen schädlicher Gase.

Induktive Forschung macht energieintensive Prozesse effizienter. Durch gezielte lokale Erwärmung entfallen lange Aufheizphasen großer Öfen. Das senkt den Energieverbrauch, verkürzt Produktionszyklen und reduziert Materialausschuss. Insgesamt sinken Betriebskosten und die Wettbewerbsfähigkeit steigt.

Induktive Forschung ermöglicht die präzise, berührungslose Erwärmung von Materialien und erleichtert so die Entwicklung neuer Werkstoffe. Sie erlaubt die gezielte Steuerung von Materialeigenschaften und die Verarbeitung schwer bearbeitbarer Komponenten. Dies ist entscheidend für Fortschritte bei Hochleistungskeramiken, Verbundwerkstoffen und in der Nanotechnologie.

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