Adiabatisches Warmwalzverfahren

Adiabatisches Warmwalzverfahren

Induktive Forschung

Adiabatisches Warmwalzverfahren

Entwicklung eines adiabatischen Warmwalzverfahrens mit selbstregulierender Erwärmung.

Kurzbeschreibung

Gegenwärtig besteht eine große Nachfrage nach hochfesten Blechbauteilen speziell für den Einsatz im Leichtbau in Branchen wie der Automobil- oder Bauindustrie. Diese Bauteile können aus Leichtmetalllegierungen wie Aluminium-, Magnesium-, Titan-, hoch- oder ultrahochfesten Stahllegierungen hergestellt werden. Aufgrund ihrer eingeschränkten Kaltumformbarkeit müssen die meisten dieser Legierungen warmumgeformt werden. Die bisher eingesetzten induktiven Erwärmungssysteme sind zwar effektiv und energieeffizient, aber sie verfügen weder über speziell für diesen Prozess entwickelte Induktoren noch über ein System, das die Temperatur während des gesamten Prozesses selbst regeln kann.

Dieses Vorhaben beschäftigt sich deshalb mit der Entwicklung einer Warmwalztechnologie mithilfe eines energieeffizienten selbstregulierenden induktiven Erwärmungssystems. Jenes System in Verbindung mit speziellen Walzprofilierwerkzeugen mit niedriger Wärmeleitfähigkeit ermöglicht einen adiabatischen Umformprozess. Dies gewährleistet nicht nur Präzision und unbegrenzte Profilkomplexität, sondern ermöglicht es auch, die bisherigen Produktivitätsgrenzen zu erweitern.

Projektinformationen

Projektträger
Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB)

Projektpartner
Fa. Steremat Induktion GmbH
Otto-Lilienthal-Straße 4
15566 Schöneiche bei Berlin

Proweris GmbH
Charlottenhof 13
15848 Beeskow

Projektlaufzeit
01.04.2023 – 31.03.2025

Gefördert durch
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MWAEK)

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Hier finden Sie eine kuratierte Auswahl an Unterlagen zum adiabatischen Warmwalzverfahren. Die Sammlung wird fortlaufend erweitert; verfügbare Dokumente stellen wir als PDF bereit.

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FAQs

Hier beantworten wir kurz und präzise die wichtigsten Fragen zum adiabatischen Warmwalzverfahren.

Induktive Verfahren sind besonders geeignet für elektrisch leitfähige Materialien wie Metalle und Legierungen. Mithilfe induktiv erhitzbarer Suszeptoren können jedoch auch nichtleitfähige Werkstoffe wie Glas, Keramik oder bestimmte Kunststoffe gezielt erwärmt werden, was das Anwendungsspektrum deutlich erweitert.

Die Wirtschaftlichkeit induktiver Heizprozesse wird anhand von Kennzahlen wie spezifischem Energieverbrauch pro Werkstück, verkürzten Prozess- und Taktzeiten sowie reduzierten Ausschussraten bewertet. Zusätzlich verbessern geringere Wartungskosten und eine längere Anlagenlebensdauer die Gesamtbilanz.

Wesentliche Sicherheitsanforderungen betreffen elektromagnetische Felder und elektrische Komponenten. Eine wirksame Abschirmung der Induktoren und die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte schützen vor unzulässiger Exposition. Ebenso sind eine fachgerechte Installation und regelmäßige Wartung der Hochfrequenzstromversorgung erforderlich.

Induktive Forschung ermöglicht eine präzise, lokal begrenzte Wärmeeinbringung und ist damit zentral für das Fügen und Bearbeiten miniaturisierter Bauteile, etwa in der Mikroelektronik. Sie erlaubt hochgenaues Induktionskleben von Microchips, ohne benachbarte temperaturempfindliche Komponenten zu beeinträchtigen.

Induktive Erwärmung ist energieeffizient, da die Wärme direkt im Werkstück entsteht und Energieverluste gering bleiben. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoß im Vergleich zu gas- oder ölbetriebenen Öfen. Die fehlende offene Flamme erhöht zudem die Arbeitssicherheit und verringert Emissionen schädlicher Gase.

Induktive Forschung macht energieintensive Prozesse effizienter. Durch gezielte lokale Erwärmung entfallen lange Aufheizphasen großer Öfen. Das senkt den Energieverbrauch, verkürzt Produktionszyklen und reduziert Materialausschuss. Insgesamt sinken Betriebskosten und die Wettbewerbsfähigkeit steigt.

Induktive Forschung ermöglicht die präzise, berührungslose Erwärmung von Materialien und erleichtert so die Entwicklung neuer Werkstoffe. Sie erlaubt die gezielte Steuerung von Materialeigenschaften und die Verarbeitung schwer bearbeitbarer Komponenten. Dies ist entscheidend für Fortschritte bei Hochleistungskeramiken, Verbundwerkstoffen und in der Nanotechnologie.

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