Induktive Forschung
Induktive Forschung

Induktion neu gedacht

Induktive Erwärmung kann weit mehr, als klassische Verfahren vermuten lassen. In der Forschung und Entwicklung nutzen wir ihre physikalischen Vorteile, um völlig neue Anwendungen zu erschließen – gezielt, lokal, berührungslos und energieeffizient.

Das Bild zeigt einen experimentellen Ansatz zum 3D Druck von Glas, bei dem Induktion die benötigte Wärme indirekt und berührungslos in das Material einbringt.

Übersicht

Technologien für morgen entwickeln

STEREMAT arbeitet mit Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen an innovativen Prozessen, die es so noch nicht gibt. Vom ersten Konzept bis zur Serienreife entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen, die Produktion effizienter, Materialeinsatz geringer und Qualität höher machen.
Induktive Forschung

Induktives Kleben

Entwicklung einer Technologie zum Induktionskleben von Beschlägen in der Möbelindustrie und einer zugehörigen Fertigungsvorrichtung.

Induktive Forschung

Pulverwerkstoffe

Entwicklung einer innovativen Herstellungstechnologie für die Produktion neuer pulverförmiger Werkstoffe.

Induktive Forschung

Induktions-Siegeln

Entwicklung eines Induktors zur Erwärmung von Packmitteln mit dünner Induktionsschicht und einer zugehörigen Induktionssiegel-Technologie für den Bereich der Lebensmittelverpackung.

Induktive Forschung

Verzugsarmes Härten

Entwicklung einer Technologie zum Induktionskleben von Beschlägen in der Möbelindustrie und einer zugehörigen Fertigungsvorrichtung.

Induktive Forschung

Microglue

Entwicklung eines Underfill-Klebstoffs mit thermisch aktivierbaren thermoplastischen Domänen zur adhäsiven Schwächung der Klebstoffverbindung > 75 % für ein temperatur- und kraftreduziertes Lösen von Mikroelektronikbauteilen.

Induktive Forschung

Adiabatisches Warmwalzverfahren

Entwicklung eines adiabatischen Warmwalzverfahrens mit selbstregulierender Erwärmung.

Induktive Forschung

WirePrint – PiGen3D

Entwicklung eines gepulsten Induktionsgenerators und einer Technologie zur additiven Fertigung mit Draht

Teilprojekt: Prozessentwicklung zur Technologie der gezielten Tropfenablösung

Downloads

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Hier finden Sie eine kuratierte Auswahl an Unterlagen zu unseren Forschungen. Die Sammlung wird fortlaufend erweitert; verfügbare Dokumente stellen wir als PDF bereit.

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FAQs

Hier beantworten wir kurz und präzise die wichtigsten Fragen zum Thema induktive Forschung.

Induktive Verfahren sind besonders geeignet für elektrisch leitfähige Materialien wie Metalle und Legierungen. Mithilfe induktiv erhitzbarer Suszeptoren können jedoch auch nichtleitfähige Werkstoffe wie Glas, Keramik oder bestimmte Kunststoffe gezielt erwärmt werden, was das Anwendungsspektrum deutlich erweitert.

Die Wirtschaftlichkeit induktiver Heizprozesse wird anhand von Kennzahlen wie spezifischem Energieverbrauch pro Werkstück, verkürzten Prozess- und Taktzeiten sowie reduzierten Ausschussraten bewertet. Zusätzlich verbessern geringere Wartungskosten und eine längere Anlagenlebensdauer die Gesamtbilanz.

Wesentliche Sicherheitsanforderungen betreffen elektromagnetische Felder und elektrische Komponenten. Eine wirksame Abschirmung der Induktoren und die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte schützen vor unzulässiger Exposition. Ebenso sind eine fachgerechte Installation und regelmäßige Wartung der Hochfrequenzstromversorgung erforderlich.

Induktive Forschung ermöglicht eine präzise, lokal begrenzte Wärmeeinbringung und ist damit zentral für das Fügen und Bearbeiten miniaturisierter Bauteile, etwa in der Mikroelektronik. Sie erlaubt hochgenaues Induktionskleben von Microchips, ohne benachbarte temperaturempfindliche Komponenten zu beeinträchtigen.

Induktive Erwärmung ist energieeffizient, da die Wärme direkt im Werkstück entsteht und Energieverluste gering bleiben. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoß im Vergleich zu gas- oder ölbetriebenen Öfen. Die fehlende offene Flamme erhöht zudem die Arbeitssicherheit und verringert Emissionen schädlicher Gase.

Induktive Forschung macht energieintensive Prozesse effizienter. Durch gezielte lokale Erwärmung entfallen lange Aufheizphasen großer Öfen. Das senkt den Energieverbrauch, verkürzt Produktionszyklen und reduziert Materialausschuss. Insgesamt sinken Betriebskosten und die Wettbewerbsfähigkeit steigt.

Induktive Forschung ermöglicht die präzise, berührungslose Erwärmung von Materialien und erleichtert so die Entwicklung neuer Werkstoffe. Sie erlaubt die gezielte Steuerung von Materialeigenschaften und die Verarbeitung schwer bearbeitbarer Komponenten. Dies ist entscheidend für Fortschritte bei Hochleistungskeramiken, Verbundwerkstoffen und in der Nanotechnologie.

Sie haben noch weitere Fragen?

Fehlt Ihnen eine Information? Schreiben Sie uns – wir beantworten sie gerne und erweitern unseren FAQ-Bereich fortlaufend.