Elektrotechnik & E-Mobilität

Induktionslösungen für Elektrotechnik & E-Mobilität

Elektrotechnik & E-Mobilität

Induktion in der Elektrotechnik & E-Mobilität

In der Elektro- und E-Mobility-Fertigung zählen saubere, reproduzierbare und audit-tauglich dokumentierte Prozesse – vom Prototyp bis zur Serie. STEREMAT liefert standardisierte Individualität: erprobte Anlagenplattformen, exakt auf Material, Geometrie und Prüfplan konfiguriert. Ergebnis: flammenlose, lokal begrenzte Erwärmung, niedriger Übergangswiderstand, stabile Qualität.

Was wirklich wehtut – und wie wir’s lösen

Ihre typischen Herausforderungen im Elektro-/E-Mobility-Alltag

  • Cu/Al-Materialmix & Oxidation
    — definierte Spaltgeometrie, geregelte Energie, Schutzgas-/Einhausungs-Optionen
    — saubere Lötbilder, niedriger Übergangswiderstand.
  • Taktzeit & Hochlauf
    — Prozessfenster mit Leistung/Frequenz/Zeit/Kühlung, Rezeptverwaltung
    — stabile Takte, schnellere Anläufe.
  • Thermische Schonung von Isolation & Magneten
    — lokal begrenzte Wärme, kleine WEZ
    — weniger Verzug, Isolationssicherheit bleibt erhalten.
  • Variantenvielfalt & Bauteilmix
    — Schnellwechsel-Induktoren, ID-gekoppelte Rezepte
    — sichere Wiederholbarkeit, weniger Rüstfehler.
  • Traceability & IT-Integration
    — Bauteil-ID, Data-Logging, Audit-Trail, OPC UA/Profinet
    — audit-taugliche QS-Protokolle (IATF/PPAP auf Wunsch).
  • Fachkräfte & Onboarding
    — intuitive HMI, SOPs, Schulungen, Poka-Yoke
    — schnell angelernt, sicher bedient.
Prozess zuerst, Maschine danach

Prozessentwicklung – Ihr sicherer Weg zur Serie

Wir definieren Ihr Prozessfenster in Versuchsreihen (Leistung/Frequenz/Zeit/Kühlung), entwickeln Induktor & Aufnahme und dokumentieren reproduzierbare Parameter. Das validierte Konzept übertragen wir 1:1 in die Anlage – inkl. SOPs, Schulung und auf Wunsch kundenspezifischer Abnahme (z. B. IATF/PPAP).

So reduzieren Sie Risiko, bevor Sie investieren.

Typische Anwendungen

Wo Induktion in Elektrotechnik & E-Mobilität wirkt

Löten

Wenn dichte, leitfähige Verbindungen ohne Flamme gefordert sind:

Hairpins/Busbars, Kühlplatten (Cu/Al), Steckverbinder-/Gehäusebaugruppen, Leiter-/Verteiler. Auf Wunsch Schutzgas.

Ergebnis: saubere Kapillarsäume, niedriger Kontaktwiderstand, reproduzierbar.

Fügen & Schrumpfen

Wenn Passungen definierte Sitzkräfte brauchen – ohne Gesamtaufheizung:

Rotor-/Statorverbände, Lager-/Buchsen-Sitze, magnetische Baugruppen.

Ergebnis: reproduzierbare Passungen, bedienerunabhängige Qualität.

Vorwärmen

Wenn Folgeprozesse stabil laufen sollen (Schweißen, Kleben, Vergießen):

Homogene Inline-Vorwärmung von Baugruppen (z. B. für Dicht-/Vergussmassen, Klebungen, Presssitze).

Ergebnis: stabile Folgeprozesse, weniger Verzug, schnellere Anläufe.

Härte- & Anlassprozesse

Wenn Funktionsflächen an Antriebs-/Getriebekomponenten verschleißfest sein müssen:

Wellen, Ringe, Stifte – optional integriertes Anlassen.

Ergebnis: definierte Härteprofile, minimale Verzüge, kurze Takte.

Entmagnetisieren

Wenn Montage, Messung oder Sensorik störungsfrei funktionieren muss:

Stator-/Rotorteile, Präzisionsflächen, Bauteile vor Endprüfung.

Ergebnis: präzise Messwerte, saubere Montage, weniger Ausschuss.

Vor-/Nachbehandlung

Wenn Klebungen/Beschichtungen sicher aushärten oder Eigenschaften eingestellt werden:

Tempern/Aushärten von Harzen & Beschichtungen, selektives Erwärmen für Montage/Demontage.

Ergebnis: verkürzte Aushärtezeiten, stabile Endwerte, inline-fähig.

3000°C

Hochtemperaturprozesse für Batteriematerialien

Auch dort, wo neben induktiven Prozessen Hochtemperaturschritte für Pulver oder Elektrodenmaterialien nötig sind, bleibt die Lösung in der Gruppe: Über unser Schwesterunternehmen Linn High Temp binden wir auf Wunsch die Kammerofenserie IT-GTV ein.

Die gas- und vakuumdichten Kammeröfen der Serie IT-GTV mit wassergekühltem Ofengefäß und Faser- oder Graphitisolierung ermöglichen Prozessschritte bis 3000 °C in Schutzgas oder Vakuum. Typische Einsätze sind zum Beispiel das Tempern, Sintern oder Recyceln von Batterie- und Kathodenmaterialien im Labor- und Pilotmaßstab.

Optionen wie präzise Temperaturregelung mit Datenaufzeichnung, schnelle Gasrückkühlung, Vakuumpumpstände, Gaswarn- und Sicherheitspakete sowie Abgas- und Kondensatbehandlung sorgen dafür, dass auch diese Hochtemperaturprozesse reproduzierbar, sicher und dokumentierbar ablaufen.

Sicher. Schnell. Einfach.

Lassen Sie uns Ihren Elektro-/E-Mobility-Prozess absichern

In wenigen Schritten zeigen wir, wie Sie Risiko senken, Takt beschleunigen und Qualität absichern – mit dokumentierter Reproduzierbarkeit und klaren Schnittstellen in Ihre Produktion.

FAQs

Hier beantworten wir kurz und präzise die wichtigsten Fragen zur Induktion in der Elektrotechnik & E-Mobilität Branche.

Kupfer und Aluminium unterscheiden sich in Schmelzpunkt und Wärmeausdehnung, was beim Fügen Spannungen und Materialdefekte verursacht. Durch präzise, lokal gesteuerte Erwärmung ermöglicht Induktionslöten stabile und leitfähige Verbindungen mit minimalem Übergangswiderstand. Dies ist insbesondere bei Stromschienen und Kühlplatten in Hochvoltanwendungen entscheidend.

Induktion ist zentral für Hochtemperaturprozesse bei der Produktion und Aufbereitung von Batteriematerialien. Sie ermöglicht präzises Tempern, Sintern und Recyceln von Kathoden- und Anodenmaterialien bis zu 3000 °C. Dadurch lassen sich Materialeigenschaften gezielt steuern, was Qualität und Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen- und Feststoffbatterien sichert. Zum Einsatz kommen gas- und vakuumdichte Kammeröfen.

Induktionserwärmung senkt die Betriebskosten in der E-Mobilität durch hohe Energieeffizienz und präzise Wärmesteuerung. Sie verringert den Energieverbrauch, reduziert Ausschussraten und senkt Material- sowie Nacharbeitskosten. Dadurch amortisieren sich Anlagen schneller; im Vergleich zu konventionellen Heizverfahren sind bis zu 30 Prozent Energieeinsparung möglich.

Sie haben noch weitere Fragen?

Fehlt Ihnen eine Information? Schreiben Sie uns – wir beantworten sie gerne und erweitern unseren FAQ-Bereich fortlaufend.