WirePrint – PiGen3D

WirePrint - PiGen3D

Induktive Forschung

WirePrint

Entwicklung eines gepulsten Induktionsgenerators und einer Technologie zur additiven Fertigung mit Draht.

Teilprojekt: Prozessentwicklung zur Technologie der gezielten Tropfenablösung

Kurzbeschreibung

Im Rahmen der FuE-Kooperationsprojektes PiGen3D entsteht eine zukunftsweisende Technologie für die additive Fertigung. Kern des Projekts ist die Entwicklung eines neuartigen gepulsten Induktionsgenerators in Kombination mit einem innovativen Additive-Manufacturing-Verfahren.
Mithilfe eines hochdynamischen, latenzarmen IGBT-Umrichters und einer speziell entwickelten Induktors werden kontinuierlich geförderte Drahtwerkstoffe – darunter Dickdrähte, Röhrchen und Fülldrähte – präzise erwärmt und kontrolliert abgeschmolzen. Gleichzeitig ermöglicht das zu entwickelnde System eine gezielte Vorwärmung des Grundwerkstoffs, wodurch optimale Prozessbedingungen geschaffen werden.
Ziel ist die Herstellung hochpräziser, dreidimensionaler Bauteile direkt aus drahtbasiertem Ausgangsmaterial. Der Fokus der Entwicklung liegt dabei auf dem leistungsstarken Induktionsgenerator auf IGBT-Basis sowie auf der Technologie zur kontrollierten Tropfenablösung. Bei der geplanten Technologie handelt es sich um eine neuartige Kombination etablierter Prozesse, welche in ein industrietaugliches Verfahren münden wird.

Projektinformationen

Projektträger
Die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT) ist im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) als Projektträger für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) tätig.

Projektpartner
Steremat Induktion GmbH
Otto-Lilienthal-Straße 4
15566 Schöneiche bei Berlin

Technische Universität Chemnitz
Abteilung Thermische Füge- und Prozesstechnologien
Professur Umformtechnik
Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse
Reichenhainer Straße 70
09126 Chemnitz

Projektlaufzeit
01.01.2026 – 30.06.2028

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Hier finden Sie eine kuratierte Auswahl an Unterlagen zum Induktionskleben von Möbelbeschlägen. Die Sammlung wird fortlaufend erweitert; verfügbare Dokumente stellen wir als PDF bereit.

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FAQs

Hier beantworten wir kurz und präzise die wichtigsten Fragen zu Induktionskleben von Möbelbeschlägen.

Induktive Verfahren sind besonders geeignet für elektrisch leitfähige Materialien wie Metalle und Legierungen. Mithilfe induktiv erhitzbarer Suszeptoren können jedoch auch nichtleitfähige Werkstoffe wie Glas, Keramik oder bestimmte Kunststoffe gezielt erwärmt werden, was das Anwendungsspektrum deutlich erweitert.

Die Wirtschaftlichkeit induktiver Heizprozesse wird anhand von Kennzahlen wie spezifischem Energieverbrauch pro Werkstück, verkürzten Prozess- und Taktzeiten sowie reduzierten Ausschussraten bewertet. Zusätzlich verbessern geringere Wartungskosten und eine längere Anlagenlebensdauer die Gesamtbilanz.

Wesentliche Sicherheitsanforderungen betreffen elektromagnetische Felder und elektrische Komponenten. Eine wirksame Abschirmung der Induktoren und die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte schützen vor unzulässiger Exposition. Ebenso sind eine fachgerechte Installation und regelmäßige Wartung der Hochfrequenzstromversorgung erforderlich.

Induktive Forschung ermöglicht eine präzise, lokal begrenzte Wärmeeinbringung und ist damit zentral für das Fügen und Bearbeiten miniaturisierter Bauteile, etwa in der Mikroelektronik. Sie erlaubt hochgenaues Induktionskleben von Microchips, ohne benachbarte temperaturempfindliche Komponenten zu beeinträchtigen.

Induktive Erwärmung ist energieeffizient, da die Wärme direkt im Werkstück entsteht und Energieverluste gering bleiben. Dadurch sinkt der CO2-Ausstoß im Vergleich zu gas- oder ölbetriebenen Öfen. Die fehlende offene Flamme erhöht zudem die Arbeitssicherheit und verringert Emissionen schädlicher Gase.

Induktive Forschung macht energieintensive Prozesse effizienter. Durch gezielte lokale Erwärmung entfallen lange Aufheizphasen großer Öfen. Das senkt den Energieverbrauch, verkürzt Produktionszyklen und reduziert Materialausschuss. Insgesamt sinken Betriebskosten und die Wettbewerbsfähigkeit steigt.

Induktive Forschung ermöglicht die präzise, berührungslose Erwärmung von Materialien und erleichtert so die Entwicklung neuer Werkstoffe. Sie erlaubt die gezielte Steuerung von Materialeigenschaften und die Verarbeitung schwer bearbeitbarer Komponenten. Dies ist entscheidend für Fortschritte bei Hochleistungskeramiken, Verbundwerkstoffen und in der Nanotechnologie.

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