Schulung im Bau von Induktoren
Schulungen für Einsteiger und Profis
In dieser Schulung lernen Teilnehmende, Induktoren technisch korrekt zu entwerfen und herzustellen – von der Feldführung bis zur wassergekühlten Spule. Theorie und Werkstattpraxis greifen ineinander, sodass Designentscheidungen nachvollziehbar, dokumentierbar und reproduzierbar werden.
Induktoren entwickeln, die im Prozess überzeugen
Teilnehmende verstehen die Zusammenhänge aus Frequenz, Leistung, Kopplung und Geometrie – und setzen dieses Wissen direkt im Aufbau eigener Induktoren um. Das Ergebnis sind kürzere Anlaufzeiten, stabile Prozesse und messbare Qualität.
Vorteile auf einen Blick:
- Sicheres Spulendesign: gezielte Feldführung, definierte Eindringtiefe (Skineffekt)
- Reproduzierbarkeit: dokumentierte Parameter, wiederholbare Fertigung
- Effizienz: kurze Taktzeiten, hohe Energieausnutzung, weniger Nacharbeit
- Praxis-Know-how: Silberhartlöten, Kühlkonzept, mechanische Stabilität
Von der Physik bis zum fertigen Induktor
Die Inhalte sind modular aufgebaut und werden auf das Vorwissen der Gruppe angepasst. Fachbegriffe werden eingeführt und im praktischen Kontext angewendet.
Schwerpunkte
- Grundlagen der Induktionserwärmung: Wirbelstrom, Skintiefe, Frequenzbereiche, Kopplungsabstand
- Spulendesign: Geometrievarianten (Ein- und Mehrwindung, Profilleiter, Induktorformen), Feldkonzentratoren (z. B. Ferrit), Abschirmungen
- Material & Fertigung: sauerstofffreies Kupfer (Cu-OF), Biege- und Richttechnik, Silberhartlöten, Lötspalt, Flussmittel, Reinigungs- und Prüfprozesse
- Kühlung & Mechanik: Querschnittsauslegung, Durchfluss, Leckageprüfung, Isolation, Befestigung und Verschleißschutz
- Prozessintegration: Ansteuerung am HF-Generator, Frequenz-/Leistungsanpassung, Sensorik, Dokumentation und Qualitätsnachweis
- Fehleranalyse & Optimierung: typische Fehlerbilder, Gegenmaßnahmen, robuste Einstellungen
Eigene Induktoren aufbauen, prüfen, verbessern
In der Werkstatt fertigen Teilnehmende – unter Anleitung erfahrener Techniker – eigene Induktoren. Dabei werden Feldverläufe sichtbar gemacht, Lötstellen geprüft und Kühlkonzepte bewertet. So entsteht ein direkt übertragbares Fertigungs-Know-how.
Praxisbausteine
- Induktorgeometrie abwickeln, biegen, richten
- Silberhartlöten und Nacharbeit der Lötnaht
- Dichtigkeits- und Durchflussprüfung, elektrische Grundmessungen
- Dokumentation der Fertigungs- und Prozessparameter
Schulung passgenau für Team und Aufgabe
Die Schulung wird kundenspezifisch ausgelegt – auf Erfahrung, Ziele und Bauteile der Teilnehmenden. Sie kann bei STEREMAT im Technikum oder bei Ihnen vor Ort stattfinden.
Rahmenbedingungen
- Dauer: 3 Tage empfohlen (1–2 Tage möglich nach Zielsetzung)
- Ort: Technikum STEREMAT oder Inhouse
- Gruppengröße: 2–6 Personen
- Voraussetzungen: technisches Grundverständnis; spezifische Bauteile/Anwendungsfälle können integriert werden
Für Entwicklung, Fertigung, Instandhaltung
Klare Konditionen, dokumentierte Ergebnisse
Für ein nachhaltiges Lernergebnis empfehlen wir mindestens 3 Schulungstage. Größere Teams oder Spezialthemen stimmen wir individuell ab. Jede Schulung wird dokumentiert; Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebescheinigung.
Übertragbar in die Praxis
Anwendungsbeispiele zeigen, wie Spulengeometrie und Prozessparameter zusammenspielen – von der randharten Welle bis zur lötgerechten Nut- und Ringgeometrie.
Rand- und Umfangshärten an rotationssymmetrischen Bauteilen
Induktives Löten von Kupfer-/Messingverbindungen mit definierter Spaltgeometrie
Schrumpfen/Fügen mit kontrollierter Erwärmzone
Vorwärmen und Trocknen vor nachfolgenden Fertigungsschritten
Schulung anfragen
Wir klären in einem kurzen Vorgespräch Zielsetzung, Vorwissen und Bauteile und stellen daraus Ihre Schulung zusammen. Wenn Sie noch keine vollständigen Daten haben, ist das kein Problem.






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FAQs
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